Schallschutz
Rund 12,2 Mio. € hat der Düsseldorfer Flughafen allein 2007 investiert, um die Bewohner von Ein- und Mehrfamilienhäusern in den angrenzenden Stadtteilen zu schützen. Die Anforderungen des Flughafens Düsseldorf, der einen Teil der Modernisierungsarbeiten finanziell unterstützt, sind immens. „Wir müssen mit dem gesamten Dachaufbau inklusive Fenster einen Schallschutzwert von mindestens 53 dB erreichen. Das geht schon sehr nahe an das Maß heran, was meiner Ansicht nach maximal mit einem gedämmten Schrägdach möglich ist“, so Dachdeckermeister Eduard Fuchs.
Um die hohen Anforderungen erfüllen zu können, musste man gleich mehreren neuralgischen Punkten Beachtung schenken. Von vornherein war klar: Die Dämmdicken übersteigen das sonst übliche Maß. „Sicherlich hätte man eine kombinierte Auf- und Zwischensparrendämmung verlegen können. Wir haben uns aber dafür entschieden, die komplette Dämmung – immerhin 18 cm gemäß einem von Rockwool geprüften Systemaufbau – von außen auf die Sparren zu legen. Zum einen haben wir es mit einer relativ komplexen Dachgeometrie mit vielen Mauerwerksversprüngen und bestehenden, teilweise zwischen den Sparren verlaufenden, Rohrinstallationen zu tun. Zum anderen bietet uns die vollflächige Dämmung von außen absolute Fugensicherheit.“



