In Berlin entsteht eine Wohnsiedlung mit nachhaltiger Energie- und Mobilitätsversorgung

Baustart für Maximilians Quartier

Der Projektentwickler Groth baut im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf 973 Miet- und Eigentumswohnungen, 65 davon mietpreisgebunden. Auch eine Kita für bis zu 80 Kinder sowie 28 neue Grundschulplätze werden geschaffen.

Für den ruhenden Verkehr verfügen die fünf- bis achtstöckigen Geschossbauten über 526 Tiefgaragenplätze. Errichtet wird das Quartier auf einem 4,7 ha großen ehemaligen Postgelände an der Forckenbeckstraße. Der liberale Reichstagspräsident Maximilian von Forckenbeck ist auch Namenspatron des Projekts, das jetzt anlässlich des Vertriebsstarts für den ersten Bauabschnitt in einer Pressekonferenz präsentiert wurde.

Architektonisch bedient sich das moderne und hochwertig ausgestattete Quartier aus dem Ideenfundus der Gründerzeit, wobei die verschiedenen Geschossbauten nicht nur in Höhe und Grundriss stark variieren, sondern auch in der individuellen Gestaltung. In einem architektonischen Workshop-Verfahren sind die Büros Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht, Léon Wohlhage, Nöfer Gesellschaft von Architekten mbH und Modersohn und Freiesleben aufgefordert, getreu dem Motto „Vielfalt in der Einheit“ den Masterplan umzusetzen.

Eine moderne Vorreiterrolle nimmt das Quartier aber auch ein, wenn es um Elektromobilität und Versorgung geht. Hier überzeugt die Planung mit einer fast flächendeckenden Versorgung durch parkplatzeigene Ladestationen. Eine eigene ortsgebundene Carsharing- Flotte ist ein Angebot an die zukünftigen Bewohner neue Mobilitätskonzepte auszuprobieren. Und nicht zuletzt ermöglicht eine eigene quartiersnahe Wärme- und Stromerzeugung über Blockheizkraftwerke (BHKW) einen besonders guten Primärenergiefaktor im Sinne der Energieeinsparverordnung und einen günstigen quartiersbezogenen Stromtarif, da der im Quartier erzeugte Strom auch den Bewohnern zu Gute kommt.

Insgesamt ist das Maximilians Quartier ausgesprochen ruhig und grün gelegen und verfügt zugleich über eine optimale Verkehrsanbindung mit kurzen Wegen in die City West und direktem Anschluss an die Stadtautobahn. Mehr als ein Zehntel der Fläche entfällt hier auf Grün- oder Wasserflächen. Die Möglichkeiten zur Erholung sind nirgends in der City West so vielfältig. Park- und Freizeitflächen finden sich in unmittelbarer Nähe: In 5 Minuten erreicht man mit dem Rad den Volkspark Wilmersdorf, in 10 Minuten den Dahlemer Messelpark und in weniger als 20 Minuten den Grunewald. Direkt gegenüber des Quartiers befinden sich außerdem rund um das Horst-Dohm-Eisstadion und das Stadion Wilmersdorf zahlreiche Sport- und Freizeitangebote zu denen auch das Sommerbad Wilmersdorf zählt.

Aber auch das Einkaufen kommt nicht zu kurz. Schmargendorf hat sich seine ruhige, kleinstädtische Atmosphäre bewahrt. Gewachsene Kiezstrukturen finden sich direkt im Zentrum, entlang der Schmargendorfer Breiten Straße und am Berkaer Platz. Neben seit Jahren etablierten Einzelhandelsgeschäften kann man an zwei Tagen der Woche auf einem Wochenmarkt auf dem Kohlberger Platz seinen Bedarf an frischen, regionalen Lebensmitteln decken. Zudem sind hier auch die wichtigsten Sozial- und Verwaltungseinrichtungen zu finden.

Diese Standortvorteile betonte Thomas Groth, Geschäftsführer der Groth Gruppe (www.grothgruppe.de), auf der Pressekonferenz: „Schmargendorf bietet eine perfekte Mischung zwischen ruhigem Wohnen und unmittelbarer Nähe zu allen urbanen Angeboten der City West rund um den Kurfürstendamm. Zu allen Zeiten war Schmargendorf daher ein beliebter Rückzugsort für all jene, die nach der Arbeit im Stadtzentrum im privaten Umfeld Entspannung und Entschleunigung suchen.“

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für Ende 2019 geplant.