Estriche in der Sanierung
Wenn Bodenbeläge in älteren Gebäuden saniert werden, offenbart sich häufig der schlechte Zustand der Unterkonstruktion. Alte Dielen, Holzbalkendecken, Fliesenbeläge etc. kommen zum Vorschein. Bevor ein neuer Bodenbelag eingebracht wird, muss ein verlegereifer Untergrund hergestellt werden. Nur so wird der Investor an dem späteren Belag seine Freude haben.
Besonders dort, wo Holzbalkendecken oder Dielenböden vorhanden sind, können in der Regel konventionelle Estriche wie zement- oder calciumsulfatgebundene Estriche nicht verwendet werden, da zerstörende Eingriffe die Folge wären. Neben den statischen Aspekten tragen diese Estriche zusätzlich Wasser in die Konstruktion ein. Daher sind wasserfreie Estriche wie Asodur-LE zu bevorzugen.
In Feucht- und Nassräumen ist eine direkte Fliesenverlegung auf Holz gänzlich zu vermeiden, da dieser Untergrund sehr feuchtigkeitsempfindlich ist. Durch mögliches Brauchwasser ist eine Schädigung die Folge. Das Holz quillt auf und durch die Bewegungen kommt es zu Rissen in Fugen oder in den Fliesen. Fehlende Aufbauhöhe, z. B. im Bereich der Türschwellen, bedeuten bei großen Aufbauhöhen, dass die Türen gekürzt werden müssen. Zusätzliche Kosten sind die Folge.
Gegenüber einem Zementestrich wird das Flächengewicht durch Asodur-LE um bis zu 75 % und die Aufbauhöhe um bis zu 50 % reduziert. Bei niedrigen Deckenhöhen sollte die Gesamtdicke des Fußbodenaufbaus besonders berücksichtigt werden. Hier können in schwierigen Fällen Millimeter entscheidend sein.



